Rezension
Teile der Jazz-Welt zeigten sich damals entsetzt, denn die "Queen" bewegte sich zu den üppigen, streicherintensiven Arrangements von Belford Hendricks offen auf Pop-Mainstream-Territorium. Freilich mit der Souveränität einer echten Monarchin! Denn ihre Stimme behauptet sich mühelos gegen den Orchesterapparat und die Chöre, nutzt die hemmungslose Dramatik für sich und kehrt den Kitsch in große Kunst um. Nicht unerwähnt bleiben soll die neben dem Orchester auch noch existierende Band, in deren Reihen sich immerhin Meister wie Flötist Jerome Richardson, Charles Davis am Baritonsax, Joe Zawinul und Kenny Burrell befinden! (1959/2026)






