Rezension
Ein kompromißloses Dance-Album wollte die Sängerin machen. Es ist ihr gelungen, gemeinsam mit Produzent P2J (Richard Isong) reicherte sie ihren R'n'B mit allem an, was die britische Clubszene in den letzten Jahrzehnten hervorbrachte: Grime, Garage, Jungle, 2-Step; House und Hip Hop kommen natürlich auch vor. Doch ein reines Tanzflächen-Album ist dies dennoch nicht: Hinter den Grooves lauern Untiefen, gefährliche Strömungen, man spürt das Unheimliche hinter der Fassade. Und so crisp produziert diese Tracks auch sein mögen: Smith läßt keinen Zweifel daran, wer hier der Star ist. Denn die Atmosphäre kommt vor allem von der Stimme, eine der auratischsten der letzten Jahre. (2026)





