Rezension
Die schwedisch-russische Sängerin hat für dieses Album die Zusammenarbeit mit ihrem langjährigsten Partner wieder aufgenommen. Es sind jedoch nicht nur intime Gesangs-Klavier-Duette, die man hier zu hören bekommt, denn Jakob Karlzon brachte auch elektronisches Equipment mit ins Studio, und die Stücke, in denen dieses eine tragende Rolle spielt, sind keineswegs die schwächeren, sondern zeigen neue Möglichkeiten auf: Mit Anfang 50 hat Tolstoy offenbar wenig Lust, auf der Stelle zu treten. Und die Sound-Texturen, die Karlzon hier für sie webte, kleiden ihre wunderbar warme und volle Stimme ganz ausgezeichnet. Man darf gespannt sein, wie diese Entwicklung weitergeht. (2026)





