Rezension
Große Kunst kommt ja gelegentlich sehr unscheinbar daher. Das achte Album von Alela Diane Menig ist so ein Fall: Ganz einfach erscheinende Folk-Songs, überwiegend akustisch instrumentiert. Doch schnell wird man bemerken, wie wunderbar sie gearbeitet sind, und sie gehen auch nicht spurlos an einem vorüber. Die Songs behandeln Themen wie Familie, Kindheitserinnerungen, vergangene Freundschaften, Sie können melancholisch, auch offen traurig sein, aber sie strahlen stets eine tiefe menschliche Wärme aus. Sie erden, diese Songs. Man wird oft und gerne zu ihren zurückkehren. (2026)




