Wynton Kelly

Wynton Kelly

Label/AN:  Jazz Workshop, JW048
Format:  LP 180g

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Rezension

So beliebt war der Pianist als Sideman, daß sein Terminkallender es ihm nicht erlaubte, an eine Solokarriere zu denken. Abgesehen von einem einzigen Album für Blue Note im Jahre 1951 ist dies sein Debüt als Leader: Produzent Orrin Keepnews überredete Kelly im Januar zu einer Session mit Kenny Burrell, Paul Chambers und Philly Joe Jones (der Drummer spielt nur auf der ersten Seite mit, dafür darf er sich in “Dark Eyes” auch von Herzen austoben). Die Kopplung mit dem Gitarristen (dem er zwei Jahre zuvor bereits in der Band von Billie Holiday begegnet war) erweist sich als ideal – vor allem auf der schlagzeuglosen zweiten Seite hört man sehr schön, wie hervorragend die beiden kommunizieren. Zwar war Kellys Ruf unter Kollegen auch so schon überragend, aber es könnte durchaus dieses Album gewesen sein, das den Auschlag für Miles Davis gab, Kelly in seine Band einzuladen: Ein treffendes Argument wäre es fraglos! – HQ-Reissue, limitiert auf 500 Stück. (1958/2015)