Rezension
Bill Schalda ist fast 80 und macht sein Leben lang Musik, die nahe am klassischen Soul und Doo Wop angesiedelt ist. Seit einiger Zeit betreibt er ein Bandprojekt mit seinen drei Söhnen, dies ist bereits das zweite Album. Paul, Will und Carmine haben alle vom Vater die weiche, fast androgyne Stimme geerbt, die auch im Falsett schön samtig bleibt, und der Harmoniegesang ist definitiv Luxusklasse. Das Songwriting bleibt aber auch nicht dahinter zurück, die aus der Zeit gefallenen Melodien klingen wie alte, lang vertraute Freunde. Wenn die Beach Boys eine Soulplatte gemacht hätten, hätte die womöglich etwa so geklungen. Gewidmet ist das Album übrigens Linda Schalda, Bills lebenslange Liebe und Mutter besagter Söhne. Sie darf stolz sein auf ihre Männer. (2026)






