Rezension
Was für eine Band das doch war – wahrscheinlich wäre sie, hätte der Trompeter länger gelebt, doch als größtes Bop-Ensemble überhaupt in die Geschichte eingegangen. So blieb es bei einer übersichtlichen Anzahl LPs für das Emarcy-Label, von denen dies hier die zweite ist. Tenorist Harold Land, Pianist Richie Powell und George Morrow am Bass vervollständigten die Band im August 1954, als diese sieben Nummern aufgenommen wurden – eine brillanter als die andere, gleich ob Standard oder Eigenkomposition, Feger oder Ballade. Und das ist nicht nur das Verdienst des genialen Trompeters, auch wenn man – schon aufgrund seiner schmalen Hinterlassenschaft – geneigt ist, hauptsächlich auf seine Soli zu hören. Was auch nie ein Fehler ist, schließlich war Clifford Brown wohl der Einzige in seiner Generation, der mit Dizzy und Miles im selben Atemzug genannt werden kann… – Reissue mit zwei Bonustracks. (1954/2026)






