Rezension
So sympathisch und ungekünstelt wie ihr Schnappschuß-Portrait auf dem Cover, so wirken auch die Songs – selbst dann, wenn der Pfad überwiegend einfach gehaltener Akustik-Arrangements mal verlassen wird wie im in eine Free Jazz-Improvisation kippenden "Pulse". Natürlich und ausgeglichen gibt sich Laura Veirs auf ihrem 14. Album: Nach verschiedenen Sinnkrisen in den letzten Jahren hat sie ihre Mitte gefunden. "Temple Songs" handelt davon, wie das geht in Zeiten wie diesen, deswegen sind diese elf Songs auch alles andere als banal. Zumal Veirs' Zuversicht unmittelbar auf den Hörer wirkt. – Transparent-rotes Vinyl. (2026)




