Rezension
Shaws zweites Album als Leader ist ein sehr starkes Argument dafür, ihn bei Nennung der besten Trompeter des Jazz jener Ära sehr weit vorne zu führen: Nicht nur ist hier visionäre Musik zu hören, die Brücken baut zwischen Bop, modalem Jazz und der freien Avantgarde, man kommt auch nicht umhin, Shaws brillante Technik wahrzunehmen, die freilich stets im Dienst seiner blühenden Kreativität steht. Das Kern-Quintett hier besteht aus Flötist / Saxophonist Emanuel Boyd, George Cables am Klavier, Henry Franklin am Bass und Drummer Woody Theus, auf zwei der vier Nummern (alles Shaw-Eigenkompositionen) kommt noch Ramon Morris (Tenorsax) dazu, auf einer dessen Kollege Bennie Maupin. – HQ-Reissue, Mastering von Kevin Gray. (1973/2026)






