Rezension
In den letzten Jahren machte das New Yorker Post Rock-Trio aus Ryan Lott, Rafiq Bhatia und Ian Chang vor allem durch vielbeachtete Soundtrack-Arbeiten von sich reden; der Score zu "Everything Everywhere All At Once" wurde immerhin für einen Oscar nominiert. Mit "Out Into" geht nun endlich die reguläre Diskographie weiter – mit einem Album, das so voller klanglicher Details steckt (noch beim 20. Hören wird man etliche neue entdecken), daß die Songs eigentlich kaum laufen können dürften – aber dem Frickel-Trio gelingt immer wieder das Kunststück, das sie ganz im Gegenteil nicht nur zugänglich, sondern eigentlich nachgerade schlank klingen, und das ist nur zum Teil Lotts angenehmer Smooth-Soul-Stimme zu verdanken. Nerd-Musik klingt nur selten so sexy. (2026)






