Rezension
Das zweite UK-Album gilt als das schwächste der Band, aber das ist relativ zu sehen – ein Indie-Pop-Meisterwerk ist es dennoch, da stehen zum einen die Songs an sich dafür, auch erweist sich der Band-Zuwachs in der Person von Amanda Brown als echter Gewinn: Die spielte nicht nur formidabel Violine, sondern konnte jederzeit auch zur Gitarre, zum Keyboard oder zur Oboe (!) wechseln und beeinflußte den Band-Sound ausgesprochen positiv. Ein Fehler war es freilich, die Produktion wieder aus der Hand zu geben: Der schlanke, selbstproduzierte Vorgänger ist diesbezüglich deutlich besser gealtert. (1987/2026)






