Rezension
Der (Wahl-)Chicagoer Drummer hat dieses Album seinem Vater gewidmet, es geht aber um mehr: Um die eigene Kindheit, um Erinnerungen, um Liebe, aber auch um die steten Veränderungen und Wendungen, die das Leben mit sich bringt. Entsprechend kaleidoskopisch klingt es – dabei aber nicht chaotisch und bruchstückhaft, sondern eben doch im Fluß, wie eine Biographie, und auch in den Passagen freier Improvisation warm und angenehm. Die Besetzung ist hochkarätig; wir begegnen etwa Jeff Parker, Makaya McCraven, den Saxophonisten Josh Johnson und Dustin Laurenzi sowie Bassist Paul Bryan, und wer mit diesen Namen etwas anfangen kann, wird hier auf jeden Fall mindestens reinhören wollen. Es lohnt sich. (2026)





