Rezension
Es ist schon irgendwie gemein: Greta Van Fleet können dem Ruf als Led Zeppelin-Gedächtnis-Band kaum entkommen. Denn selbst wenn sie, wie auf diesem vierten Album, ihren musikalischen Horizont mit Hilfe von Produzent Mike Elizondo spürbar und erfolgreich (nicht zuletzt: glaubhaft) erweitern, denkt man natürlich wieder an Led Zep, die ab dem dritten Album Wege aus dem Hard Rock-Klischee suchten. Und dabei dann ja auch unter anderem beim Folk landeten. Neben akustischen Elementen gibt es hier aber auch Ausflüge in Richtung Prog, natürlich auch klassische Psychedelia, und opulente Score Music. Über allem thront natürlich die klare Stimme von Josh Kiszka. Genau, wie einst die von Robert Plant. Aber vielleicht ist das ja auch völlig in Ordnung so. Respekt für diesen deutlichen Schritt nach vorne gebührt der Band auf jeden Fall. (2026)





