Rezension
Hacketts Adaption des Shakespeare-Stoffes, komponiert gemeinsam mit seinem da noch neuen musikalischen Partner Roger King, der auch die Orchesterparts arrangierte, ist nicht nur eines der ambitioniertesten Alben des hier auf der akustischen Gitarre brillierenden Prog-Stars, sondern auch einer der am besten gelungenen "Crossover"-Projekte zwischen Rock und Klassik. Wobei ersterer eigentlich nicht stattfindet und zweitere nicht wirklich vorangebracht wird, Hackett bewegt sich idiomatisch zwischen Renaissamce und Romantik. Das aber beeindruckend souverän, mit viel Einfühlungsvermögen und vor allem ohne Kitsch, was den wenigsten Rockmusikern gelang, die sich auf dieses Terrain wagten. – Erstmals auf Vinyl. (2025)






