Antonin Dvorak

Cellokonzert

Weitere Werke:  Max Bruch: Kol Nidrei
Weitere Interpreten:  Janos Starker, Cello / London Symphony Orchestra, Dirigent: Antal Dorati
Label/AN:  Speakers Corner / Mercury, SR90303
Format:  LP 180g

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Rezension

Das Dvorak-Konzert hat in dieser Künstlerbiographie schon deswegen eine besondere Bedeutung, weil es das Werk war, mit dem der damals 14jährige Starker im Jahre 1938 sein professionelles Konzertdebüt gab. Seine Aufnahme des Konzertes, 24 Jahre später und als gereifter Musiker, zeugt denn auch von einer großen Vertrautheit mit dem Werk. Ebenfalls positiv wirkt sich sicherlich auch die Tatsache aus, daß Starker mit dem Dirigenten Antal Dorati eine langjährige Freundschaft verband (Dorati hatte dem frisch Emigrierten 1952 die Stelle des ersten Cellisten des Dallas Symphony Orchestra verschafft!). Die Einspielung, die bis heute zu den besten des Werkes zählt, zeichnet sich aber nicht nur durch ihre selbstverständliche Sicherheit aus, sondern auch durch eine Eleganz und fast schon Zurückhaltung, die sie von anderen, ‘romantischeren’ Interpretationen unterscheidet – hier kann man sehr schön hören, warum Starkers Cellospiel oft mit dem Violinton des Jascha Heifetz verglichen wurde (daß beide Musiker bei ihren Konzerten durch ihre unbewegliche Mimik auffielen, kommt natürlich hinzu…). – Die klangliche Seite soll nicht unerwähnt bleiben: Dies ist eine der legendären Aufnahmen auf 35mm-Film (anstelle von Tonband), die dem Mercury-Label bis heute eine Sonderstellung in der audiophilen Welt sichern. Und was Robert Fine mit seinen drei Mikrophonen in bezug auf Bühnenabbildung vollbrachte, ist von einer Qualität, die heute offenbar verlorengegangen ist… (1962/2005)