Rezension
Mit 18 hatte das Trompeten-Wunderkind bereits mit Miles Davis, Art Blakey und bei Dizzy Gillespie gespielt; seine großartige Alben-Serie für Blue Note begann im selben Alter (wir schreiben 1956). Im Folgejahr beteiligte er sich unter anderem an einem der bedeutendsten Jazz-Werke überhaupt, John Coltranes "Blue Train"! Diese Bedeutung mag sein eigenes "City Lights" (aufgenommen gerade drei Wochen früher, Ende August 1957) zwar nicht haben (wie auch?), doch zeigt sein Spiel auch hier sehr deutlich, warum Trane ihn und keinen anderen engagiert hatte. Mit Curtis Fuller (Posaune) und Tenorist George Coleman waren zwei weitere junge Ausnahme-Talente bei dieser Session zugegen, und das Zusammenspiel (etwa bei "Tempo De Waltz") dieser drei Newcomer ist nicht weniger grandios als ihre solistischen Leistungen. Die hochkarätige Rhythmusgruppe aus Ray Bryant, Paul Chambers und Art Taylor tut ein Übriges… (1957/2026)






