Rezension
Das zweite Blue Note-Album des Vibraphonisten baute die Errungenschaften des spektakulären Label-Debüts "Dialogue" weiter aus – die Grenzen des Hard Bop werden praktisch aufgelöst, doch unmelodisch ist Hutchersons Musik dabei keineswegs. Man höre nur das zarte "Tranquility" mit einem der lyrischsten Herbie Hancock-Solos auf Schallplatte! Außer dem Pianisten unterstützten Ron Carter, Freddie Hubbard (der schon bei "Dialogue" dabei war) und James Spaulding Hutchersons Vision; Drummer Joe Chambers steuerte sogar die Hälfte der Kompositionen (alle der B-Seite) bei. Visionär klingt diese LP übrigens immer noch; wie sie auf Zeitgenossen gewirkt haben muß, läßt sich heute kaum mehr erahnen… (1965/2026)






