Rezension
In Kapitel fünf aus Lars Danielssons Liberetto-Geschichte läßt sich das seit dem dritten Teil stabile Kern-Quartett mit Marks Öström, Grégory Privat und John Parricelli wieder in einigen Tracks von Bläsern unterstützen, namentlich Trompeter Arve Henriksen, Markus Lindgren an verschiedenen Flöten und Carolina Grinne am im Jazz selten verwendeten Englischhorn. Es ist erstaunlich, wie sie sich mühelos in diesen Klarheit ausstrahlenden Ensemblesound einfühlen und integrieren. Wenn man die Liberetto-Musik mit etwas vergleichen müßte, wird man vermutlich irgendwann bei Johann Sebastian Bach landen: Gleichfalls durchaus anspruchsvoll in ihrer Architektur, aber gleichzeitig die Gedanken ordnend und ein Gefühl innerer Ruhe erzeugend. (2026)




