Rezension
Dies ist das "Zugabenprogramm" der bislang nur auf CD vorliegenden 2026er Neuaufnahme der beiden Cellokonzerte von Philip Glass der belgischen Cellistin Camille Thomas, und man kann nur hoffen, daß die beiden Hauptwerke des Albums irgendwann auch noch eine Vinylveröffentlichung erfahren! Die Sammlung von Miniaturen (etwa Ausschnitte aus Filmmusiken für Cello und Orchester sowie Bearbeitungen diverser Etüden) sollte man indes keinesfalls missachten, denn Thomas und Dirigent / Pianist Oscar Jockel, der auch die Bearbeitungen der "Etudes" schrieb, finden den exakt richtigen Tonfall für Glass' Musik. Der Komponist ist offensichtlich derselben Ansicht, denn nach dem Glass eine Aufnahme seines "Tissues" von Thomas gehört hatte, schickte er ihr spontan die kompletten Partituren beider Konzerte – eine recht deutliche Aufforderung, der Thomas dann mit großer Freude nachkam… (2026)






