Rezension
Es ist das bislang ambitionierteste und umfangreichste Werk der Londoner Band um die Brüder Femi (Schlagzeug) und TJ (Bass) Kaleoso. Es geht darauf um den weiten Weg afrikanischer Musik um den Globus, im Zusammenhang damit um Verschleppung und Migration, es geht aber vor allem auch um die heilende Kraft von Musik gerade in Zeiten, in denen jeder Blick in eine Nachrichtensendung jede Hoffnung abzutöten scheint. Man spürt diese Wirkung bereits im eröffnenden Afrobeat von "Blow Your Trumpet". Natürlich muß dieses Album auf dem afrikanischen Kontinent beginnen, sein Weg wird dann über die Karibik und die USA bis nach Britannien führen, mit Calypso, Reggae, Soul, Funk, Hip Hop und natürlich jeder Menge Jazz. Das Album besteht aus drei Teilen, zu denen Letitia Wright jeweils eine kurze Einleitung spricht. Weitere Gaststimmen sind Rapper Pa Silieu, Lila Iké, Leona Lewis und Libianca. Natürlich lädt auch auf diesem vierten Album vieles zum Tanzen ein, nicht weniger aber zum Zuhören. Das bisherige opus magnum dieser phantastischen Band. (2026)






