Rezension
Als "one of the world's most adventurous guitarists" beschreibt ihn Allmusic, und dem kann man nur ehrfurchtsvoll beipflichten. Nach den nicht weniger spektakulären "Hillbilly Ragas" (2025) folgt nun ein weiteres Album mit improvisierter Musik auf der akustischen Gitarre, in der die amerikanischen Folk-Traditionen mit Flamenco-Techniken und indischen Raga-Strukturen zusammenfließen. Man stelle sich, so man kann, eine Mischung aus John Fahey, Paco de Lucia und Ravi Shankar vor. Wenn perfekte Instrumentbeherrschung – nennen wir es ruhig Virtuosität – auf Phantasie bzw. Genie treffen, entsteht ja meist Großartiges. Hier auf jeden Fall. Spellbinding! (2026)




