Rezension
2009 erschien dieses bereits fünfte Album der Band um Schlagzeuger Jim Black, der etwa aus den Bands von Laurie Anderson, Uri Caine oder Steve Coleman bekannt ist. Eine eindeutige Schubladenzuordnung war einmal mehr kaum möglich, denn was Black hier mit Saxophonist Chris Speed, Gitarrist Hilmar Jenssen und Skúli Sverrisson am (elektrischen) Bass inszeniert, ist oft recht eigentlich Indie-Rock – Speeds Saxophon nimmt dabei die Rolle des Leadsängers ein. Ganz so einfach ist es aber dann auch nicht, der Jazz kocht heimlich unter der Oberfläche, und manchmal kommt er unversehens hervor. Extrem spannend und einzigartig. – Vinylpremiere! (2009/2024)