Rezension
"Life goes on, but it was better with you" ist nur eine von vielen so schlichten wie poetischen Zeilen eines Albums, auf dem die irische Songwriterin den Tod eines engen Freundes zu verarbeiten versucht. Die zuletzt ihre Musik prägenden elektronischen Elemente ließ Bird dafür weitestgehend außen vor, aber introvertierte Folksongs sind dies nicht: Sowohl die Kraft wie die Arrangements dieser Songs lassen eher an Gospel denken. Es sind starke Songs, die den Schmerz durchaus reflektieren – die aber nicht darunter zusammenbrechen, sondern Hoffnung und Trost geben. Der Sängerin ebenso wie denen, die sie hören. (2026)






