Rezension
Man hört diesen Songs (ihren ersten seit über zehn Jahren) zwar an, daß die Sängerin einen Jazz-Hintergrund hat, aber recht eigentlich ist James Taylor hier oft sehr viel näher als Ella. Folk ist hier die Basis, die Westcoast-Singer/Songwriter-Szene der frühen 70er das Vorbild; es gibt auch Ausflüge auf Blues- oder Soul-Territorium. Es begann mit nur vier Songs, die Anfang 2026 als EP veröffentlicht wurden (nur digital), doch nun hat die Schwedin das Projekt doch zum Album ausgebaut. Die neuen Songs glänzen nicht zuletzt auch durch die Instrumentierung – mit ihrem bewährten Partner Ola Gustafsson nicht nur an der Gitarre, sondern auch am Banjo und (ganz wunderbar) an der Pedal Steel und Jesper Nordenström an der Hammond B-3. Jazz oder nicht, dies ist ein wunderbares Album, mit der Sand sich nach langer Abwesenheit eindrucksvoll in Erinnerung bringt! (2026)






