Rezension
In seiner Zeit in New York hatte der italienische Trompeter viele Kontakte geknüpft – und so entstand sein Debüt als Leader zwar wieder in Mailand, zeigt Rava jedoch inmitten amerikanischer Musiker. Neben Bassist Bruce Johnson und Drummer Chip White auch und vor allem ein damals noch recht wenig bekannter Gitarrist: John Abercrombie. Ein ziemlich sagenhaftes Quartett, das hier den jungen elektrischen Jazz auf ganz eigene Art weiterdenkt und zeigt, was "Fusion" im Bestfall sein konnte. Das auf MPS (!) erschienene Album blieb damals zwar ein Geheimtip, aber es fand die richtigen Ohren – explizit die von Manfred Eicher, und es dauerte nicht lange, bis sowohl Rava als auch Abercrombie erste Alben auf dessen ECM-Label veröffentlichten… – HQ-Neuausgabe im luxuriösen Tip-On-Klappcover, gemastert vom analogen Originalband! (1973/2026)






