Rezension
The songs just keep coming: Von einer vierwöchigen Solo-Tour kam Kevin Dehan mit so vielen neuen zurück, daß direkt das nächste Cactus Lee-Album in Angriff genommen werden konnte. Das natürlich auch wieder grandiose Americana der subtileren Art enthält, irgendwo zwischen Guy Clark und Jesse Colin Young, und nein, die Vergleiche sind nicht zu hoch gegriffen. Vor allem mit Young hat Dehan gemein, daß seine Stimme unmittelbar sympathisch wirkt: Man kann gar nicht anders, als ihn zu mögen. Und so ist auch dieses Album, fast exakt ein Jahr nach dem selbstbetitelten Vorgänger erschienen, wieder buchstäblich Balsam für die Seele. Zumal auch die sanft groovenden Band-Arrangements keine Wünsche offen lassen. Wobei Joe Roddys dezente Klavier-Fills ganz besonders glücklich machen. (2026)




