Rezension
Die meisten Hörer kennen Robert Glasper von seinen "Black Radio"-Alben. Hier erlaubt der Pianist einen ganz anderen Blick, einen Blick tief in seine Seele. Es sind ruhige Tracks, atmosphärische Sounds mit langsamem Puls, die durch ein unsichtbares Band miteinander verbunden sind: Man sollte sich daher die Zeit nehmen, das Album durchzuhören und die Klangwelten, die Glasper mit bewährten Partnern schuf (Gitarrist Chris Sholar, Burniss Travis am Bass, Kendrick Scott am Schlagzeug) wirklich zu erforschen. Wer eintaucht, wird schnell feststellen, daß man es hier ganz bestimmt nicht mit New Age-Geplätscher zu tun hat… (2024/2026)






