Rezension
Die Musik entsteht bei dem britischen Produzenten, Komponisten und nicht zuletzt Meister-Drummer auch diesmal vom Groove aus. Was aber nicht heißt, daß es keine Melodien gäbe: Dafür sorgen die Bläser; Flötist Graeme Blevins in fünf Tracks, in je einem James Copus, Verneri Pohjola und Nils Petter Molvaer an Flügelhorn bzw. Trompete. Eine Schlüsselrolle spielt Pianist Oli Rockberger, der sechs der neun Tracks mit Spaven gemeinsam schrieb und so etwas wie das Zentrum der sonst wechselnden Besetzungen ist (auch der Bass wandert zwischen Petter Eldh, Yves Fernandez und Chris Hargreaves). Es ist sein verbindendes Spiel, das Spavens präzise Grooves aus der Clubmusik der letzten Dekaden abfedert und dieses Album zu einem so spannenden Fusion Jazz-Update macht. Wobei dies natürlich auch wieder ein exzellentes Drummer-Album ist: Hobby-Rhythmiker können verzweifeln, wenn sie Spavens vertrackten Breakbeats folgen wollen… (2026)






