Rezension
Es war eine Überraschung, daß diese Kombination so gut funktionierte – denn die Robinson-Band hatte man bis dahin nicht in der Nähe von Led Zeppelin gesehen. Doch es ist auch Jimmy Page, der sich der Band annähert – und das wiederum ist nachvollziehbar, denn eine Schwäche für Down-to-Earth-Blues und echten Rock’n’Roll hatte der schon immer, allem Mystizismus seiner eigenen legendären Band zum Trotze. Witzigerweise besteht das Programm dieser grandiosen Show aus dem Greek Theatre, Los Angeles, trotzdem fast ausschließlich aus Led Zep-Klassikern (und ein paar Standards), denn die frisch aus ihrem Columbia-Vertrag entlassenen Crowes durften seinerzeit ihre alten Songs nicht neu andernorts veröffentlichen. Diese Songs, von „Celebration Day“ bis „Out On The Tiles“ (beim abschließenden „Whole Lotta Love“ gönnt sich die Band dann doch etwas „freak-out“), hatten nie zuvor so viel klassischen Blues, so viel staubige Erde in sich – und funktionieren allesamt ausgezeichnet! Der Gitarrengott selbst hatte dabei hörbar viel Spaß… – Zum 25. Albumgeburtstag wurden die Aufnahmen nochmals neu abgemischt. (2000/2025)