Rezension
Tetsuo Hara war schneller – und lud den Gewinner des 1993er Thelonious Monk-Jazzwettbewerbs ins Studio, bevor der seinen Blue Note-Vertrag unterschrieb. Das Trio ist dasselbe, das im Jahr darauf anläßlich des "offiziellen" Debüts international gefeiert wurde: Terrasson, der britische Bassist Ugonna Okegwo und US-Drummer Leon Parker. Terrasson erfand den Jazz zwar nicht neu, aber er hatte eine Menge neuer und eigener Ideen zu den bekannten Standards, man spürt seine vibrierende Energie und Kreativität schon in den ersten Takten von Charlie Parkers "Donna Lee"! Selbst ein tausendmal gehörter Song wie "Lover Man" klingt bei ihm neu und strahlend, absolut überragend sind seine Arrangements von Miles Davis "Nardis" und Dave Brubecks "In Your Own Sweet Way". Eine der wirklich essentiellen LPs aus dem Venus-Katalog, hier erstmals seit fast 30 Jahren auf Vinyl – und erstmals mit allen elf Tracks! Must-Have! (1994/2026)






