Rezension
Daß Labelkollegin Ganavya das Debüt der Wahllondonerin Manizeh Rimer produzierte, ist eigentlich nicht erstaunlich – sind deren Alben doch eng verwandt mit diesem zutiefst spirituellem World Jazz-Entwurf. Zoroastrische, buddhistische, hunduistische und tibetische Traditionen hat Manizeh dafür belehnt; die Songs beruhen zum Teil auf jahrtausendealten Gebetstexten. Zur Band gehören einige Koryphäen der aktuellen Szene, etwa Pianist Jay Verma, Harfenistin Miriam Adefris (u.a. Floating Points) und die Bassisten Ben Hazleton und Doug Weiss. Daß Musik, die durchaus zu Zwecken der Besinnung, der Meditation erschaffen wurde, immer banal sein muß, wird hier ebenso eindrücklich widerlegt wie auf Ganavyas Alben. (2025)






