Rezension
Was braucht man für ein Jazz-Album? Klavier, Bass Schlagzeug? Der gebürtigen Hawaiianerin genügen ihre Posaune und ihre Stimme. OK, und ein paar Effektpedale, und zugegeben, manchmal kommen dann doch ein paar Klaviertupfer vor (spielt sie auch selbst). Aber auf Letztere könnte sie zur Not auch verzichten. Mit ihrem primären Instrument erzeugt sie wundersame Klänge zu Genüge. Vandever verbindet sich auf diesem Album (immerhin schon ihr fünftes) auch mit ihrer Herkunft. "Mana" ist das hawaiianische Wort sowohl für "grundlegend" als auch "übernatürlich", was sich in einer sehr spirituellen Kultur nicht widerspricht, als Substantiv bedeutet es "göttliche Kraft". Man kann diese Bedeutungen spüren in dieser Musik, die gleichermaßen lyrisch wie auf geheimnisvolle Art kraftvoll ist. Und auf jeden Fall einzigartig. (2026)






