Rezension
CJ Barham muß sich als Songwriter weder hinter Mellencamp noch hinter Springsteen verstecken, aber nach 20 Jahren und (Live-LPs mitgerechnet) fast ebenso vielen Alben fliegt seine Band immer noch unter dem Radar. Entmutigen läßt er sich nicht davon: Hier ist eine weitere Sammlung zärtlicher Blue Collar-Balladen und wütender Songs über Gentrifizierung und verlogene Politiker, die bei Barham nie nach Agit-Prop klingen, sondern einfach nur aufrichtig. Und die vibrierende Energie darin (auch in den Balladen spürbar) erinnert an die E Street Band in ihrer Glanzzeit. (2026)





