Rezension
Es ist immer wieder erstaunlich, wie es dem inzwischen seit 20 Jahren bestehenden Quintett des französischen Pianisten (mit Saxophonist Christophe Panzani, Trompeter Yoann Loustalot, Bassist Yoni Zelnik und Drummer David Georgelet) gelingt, diese Ruhe auszustrahlen – und dabei doch stets und immer wieder spannende Musik zu machen, die im Bop wurzelt (doch sehr viel weitergeht) und (von gelegentlicher behutsamer Elektrifizierung abgesehen) ganz traditionell instrumentiert ist. Der Albumtitel bedeutet eigentlich "friedliche Rehe", aber der Ozean, an den man (schon des Artworks wegen) zunächst denkt, hat schon etwas damit zu tun: Es war ein Aufenthalt an der kalifornischen Pazifikküste, der Eindruck von 165 Quadratkilometer Wasser, der die Inspirations-Grundlage für dieses Album war. Und es gibt immer wieder Momente darauf, in denen man das sehr gut nachvollziehen zu können meint… Die beiden Spoken Word-Beiträge stammen übrigens von durchaus gewichtigen Stimmen: Iggy Pop (in dessen Live-Band Pellissier Keyboard spielt) und Archie Shepp! (2025)






