Rezension
Eigentlich ein waghalsiges Experiment mit gleich zwei stilbildenden Pianisten in einer Band, doch die beiden Jazz-Legenden, der eine ein Meister des ökonomischen, akzentuierten Spiels, der andere der Gott der quecksilbrigen Läufe, ergänzten sich so phantastisch, daß auf diese erste gemeinsame Session am 2. Dezember 1974 noch vier weitere Alben folgen sollten. Angesichts dessen, was die beiden Charakterköpfe hier vor einem natürlich handverlesenen Rhythmus-Trio aus Gitarrist Freddie Green, Ray Brown und Louie Bellson veranstalteten, kann man sich Norman Granz' breites Grinsen im Kontrollraum bildhaft vorstellen: Experiment gelungen! – Matthew Lutthans masterte diese Neuausgabe vom Originalband. (1975/2025)






