Rezension
Nicht einen, sondern gleich drei Leadsänger (neben Belinda Kordic: Ryan Patterson und Justin Storms) läßt Justin Greaves auf dem 13. CBP-Werk seine Songs inszenieren – wobei es gar nicht nur seine Songs sind, denn diesmal kooperierte er beim Songwriting vermehrt mit seinen Bandmitgliedern. Der Metal-Anteil wurde zurückgefahren, Progressive (Greaves' Liebe zu Pink Floyd ist ja kein Geheimnis) und Post Rock (Mogwai!) sind die Grundpfeiler, natürlich mit dunklem Gothic-Anstrich. Das von Patterson gesungene "No Epitaph / The Precipice" klingt wie ein Gruß von Mark Lanegan aus dem Jenseits. Andernorts kann man auch an The Cure oder Type O Negative denken. Innerhalb des dunklen Bandkosmos' gibt es, wie man sieht, doch eine erstaunliche Menge an Variation: 50 shades of black. Überflüssig zu sagen, daß man dieses Album so laut wie möglich hören sollte… (2026)






