Rezension
Nach zwei echten Solo-Alben nun erstmals seit 2021 wieder ein Ensemblewerk – und was für eines: Neben der Kernband aus dem Gitarristen, Keyboarder Chris Fishman, Bassist Daryl Johns und Drummer Joe Dyson sind als Gäste etwa Harfenistin Brandee Younger, Vincent Peirani, Perkussionist Luis Conte und ein neunköpfiges, von Mark Kibble (Take 6) geführtes Vokalensemble zu hören. Der Klangfarbenreichtum ist entsprechend groß, die Arrangements faszinieren durchweg – doch das Bemerkenswerteste hier ist der Flow: Mit über 70 ist Metheny seinem frühen Idol Wes Montgomery näher denn je. Nicht im Ton, den zu imitieren er sich frühzeitig versagte – wohl aber im Geiste. (2026)






