Rezension
Es gibt wahrscheinlich nichts, was Jason Charles Beck alias Chilly Gonzales noch nicht gemacht hat: Indie-Rock, Elektro-Pop, Punk, Dancefloor, klassisches Entertainment – you name it, he did it. Mit dem 2004 veröffentlichten ersten "Solo Piano"-Album verblüffte er dennoch sowohl Fans als auch abgebrühte Kritiker. Ein ganzes Album ohne Gesang, wirklich nur Klavier, auf dem der Paradiesvogel Gonzales sich als sensibler Lyriker outete. Satie und Debussy, Ragtime, Blues und Swing, Folk und Pop fließen auf diesen charmanten, melancholischen und intelligent-witzigen 16 Miniaturen ineinander. Fraglos eine der merkwürdigsten Platten der Dekade – und eine der zauberhaftesten. Inzwischen längst mit Klassikerstatus, auch wenn man bis heute nicht weiß, in welchem Genre. – Neue Vinylausgabe! (2004/2026)






