Rezension
Es gab eine Zeit, da galten Chris Difford und GlennTilbrook als legitime Erben von Lennon/McCartney. Wie nah das tatsächlich an der Wahrheit war, kann man nun endlich erfahren. Denn für dieses 16. Squeeze-Album gruben die beiden Songs aus, die sie ganz zu Anfang ihrer Zusammenarbeit geschrieben hatten, im Jahre 1974 (Difford war 19, Tilbrook zarte 16!), also ganze vier Jahre vor dem Debüt ihrer Band. Sie fanden sich auf einer alten Kassette – und die beiden Squeeze-Masterminds befanden völlig zu Recht, daß sie erstaunlich gut gealtert waren. Und es verdienten, entstaubt zu werden. Und so geschah es, daß diese Frühwerke über ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung neu aufgenommen wurden. Jede einzelne entpuppt sich dabei als funkelndes Brit Pop-Juwel, und um zum Anfang zurückzukommen: Näher an den Fab Four waren Squeeze in ihrer ganzen langen Karriere vermutlich nie. (2026)






