Rezension
Selbst in den an sogenannten "Supergroups" reichen Jahren um 1970 stach eine solche Besetzungsliste heraus. In order of appearance: Rita Coolidge, John Sebastian, natürlich David Crosby und Graham Nash, Jimi Hendrix, Eric Clapton, “Mama” Cass Elliott, Booker T. Jones. Mit diesem Debüt gelang Stills der größte Wurf seiner Solo-Karriere, mit der einzig möglichen Ausnahme des ersten Manassas-Albums. "Stephen Stills" ist (bei der Verschiedenheit der mitwirkenden Musiker kein Wunder) extrem vielseitig – vom typischen, entspannten Westcoast-Rock bis zum treibenden Soul-Feger findet sich alles. Trotzdem, und das ist mit jedem Hören wieder erstaunlich, entsteht der Eindruck eines in sich geschlossenen Werkes, als läge dem Album ein Konzept zugrunde. Was angesichts des Tequila-schwangeren “Black Queen” doch zumindest unwahrscheinlich ist. Ein reiner Glücksgriff also? Als ob’s eine Rolle spielte… – Das Mastering für diesen 45 UPM-Umschnitt stammt von Bernie Grundman! (1970/2026)




