Rezension
Es ist ein überwiegend intimes Alterswerk, das der Van Der Graaf-Veteran nach fünf Jahren Albumpause vorlegt; die Arrangements sind vergleichsweise sparsam, die Stimme das absolute Zentrum, manchmal auch nur vom Klavier oder einer Akustikgitarre begleitet (aber es bleibt immer noch Prog Rock dabei!); die Stimmung dunkel-melancholisch, nachdenklich – es geht um das Altwerden, um Tod, Schmerz, aber auch die Kunst, das alles anzunehmen. Es sind starke Songs, nicht unbedingt eingängig, aber von der Art, daß man auf keinen Fall abschalten will: Die Sogwirkung ist stark. Und das Charisma des 77jährigen kann man in Scheiben schneiden. (2026)






