Rezension
Riverside-Chef Orrin Keepnews wollte ganz bewußt einen Kontrast zu Hookers elektrischen, Rock'n'Roll-orientierten Vee Jay-Aufnahmen. Also drückte er Hooker eine akustische, unverstärkte Gitarre in die Hand. Dementsprechend klingen Hookers Riverside-Alben besonders minimalistisch – was die Spannung allerdings nicht abschwächt, sondern eher noch gefährlicher knistern läßt, besonders in den Solo-Stücken. Womit nichts gegen das Rhythmus-Gespann gesagt sei: Sam Jones und Louis Hayes, sonst hauptberuflich als Hardbopper tätig, zeigen durch ihre ökonomische Begleitung viel Einfühlungsvermögen und genuines Blues-Feeling! – Mastering vom Originalband von Matthew Lutthans! (1960/2026)






