Rezension
Auch Coxons zweites Soloalbum hat diesen spontanen Anti-Pop-Charakter und ist absolutes DIY – er spielte alle Instrumente selbst, mischte und produzierte. "The Golden D" ist allerdings wesentlich lauter als der Vorgänger, mehr Sonic Youth als Syd Barrett. Ein sperriges Stück Avant-Post Punk, aber auch hier gilt: Wer eintaucht, wird die komplexe und letztlich sehr schöne Architektur dahinter entdecken und feststellen, daß da ein Musiker mit einem kreativen Potential am Werk ist, von dem die einstigen "Konkurrenten" während des Brit Pop-Hypes nicht einmal träumen können… (2000/2026)





