Rezension
Selbst wenn es nur der Titeltrack wäre: Dies bliebe der größte Moment in der Solo-Diskographie des Hendrix- und Santana-Partners. Doch nach dieser überwältigenden Einleitung flaut das Album keineswegs ab, stattdessen jagt ein Höhepunkt den nächsten – von "Heart's Delight" (ein weiteres Zeugnis von Miles' Songwriting-Talent) über Gregg Allmans "Dreams" und Rufus Thomas' "Memphis Train" bis zu Otis Reddings "Your Feeling Is Mine". Konsequenter wurden Rock und Soul selten verschmolzen, der Groove kann es mit jeder Stax-LP der 60er aufnehmen. Und wenige Drummer waren gleichzeitig solche Gesangstalente – hätte Jimi ihn in der Band Of Gypsys doch das Mikrophon ganz überlassen…! (1970/2026)






