Rezension
Die Besetzung mit Jacob Karlzon am Klavier und Bassist Andreas Lang bleibt nun zum vierten Mal stabil – sie ist ja auch kaum zu verbessern, das sehr ökonomische Spiel dieser beiden Spitzenmusiker ist sehr viel mehr als nur die Basis für Bassenges Stimme, hier findet echte musikalische Partnerschaft statt. Neben zwei starken Eigenkompositionen (darunter das Titelstück) beeindruckt abermals, mit welcher Selbstverständlichkeit Bassenge Songs unterschiedlichster Herkunft in ihren Kammerjazz-Kosmos zu überführen weiß. Hier etwa Jimmy Webbs "Wichita Lineman", Madonnas "Frozen", Duran Durans "Ordinary World", Björks "You've Been Flirting Again" oder The Cures "Catch". Und ihre Version des Depressions-Klassikers "Gloomy Sunday", mit der das Album endet, kann man neben die größten Interpretationen des Songs stellen, von Billie Holiday bis Marianne Faithfull. (2026)






