Rezension
Ein Album für die beiden großen Jubilare des Jazzjahres 2026: Miles Davis und John Coltrane, die beide in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern würden. Der Pianist erweitert dafür sein Stammtrio aus Bassist Yasushi Nakamura und Drummer Joe Farnsworth nicht nur um Trompeter Jeremy Pelt auf den meisten Tracks, sondern lud auch noch zwei Gäste ein, die die Ära jener Widmungsträger selbst aktiv mitgestalteten: Ron Carter und George Coleman, die sich hier in der (fabelhaften) "My Funny Valentine"-Version übrigens erstmals seit dem gleichnamigen 1964er Miles Davis-Livealbum wieder auf Schallplatte begegneten! Es gibt natürlich noch mehr Miles- und Trane-Repertoire ("Budo", "Well You Needn't", "Jimmy Heaths "Gingerbread Boy" und "Blue Trane"), Kern des Albums aber ist die dreisätzige titelgebende Suite, die Cohen selbst schrieb. Hier ist die noch um Saxophonist Tivon Pennicott erweiterte Band dem Geist der geehrten Giganten vielleicht gar am nächsten… (2026)





