Rezension
Als Pianist der Pharoah Sanders-Band wurde Smith bekannt, spielte danach in Miles Davis' elektrischer Formation, bevor er dann seine eigene musikalische Vision umsetzte. Dabei scherte er sich nicht um Grenzen etwa zu aktuellen Dancefloor-Strömungen: Nicht nur maximal eleganter Funk ist hier erfahrbar, einiges greift die Groove- und Soundästhetik der gerade erst im Entstehen begriffenen Disco-Szene auf! Seine Band dürfte, wiewohl nicht mit "großen Namen" besetzt, selbst in dieser glorreichen Ära eines der großartigsten Ensembles des Planeten gewesen sein – und daß Smiths jüngerem Bruder Donald als Soulsänger keine richtig große Karriere vergönnt war, ist eigentlich ein Skandal. (1975/2026)






