Rezension
Die Diskographie der Band um Crispian Mills scheint irgendwie auf dem Kopf zu stehen: Nicht nur war die Albumfrequenz noch nie so hoch (abermals dauerte es keine zwei Jahre), auch die Qualität ist mehr als 30 Jahre nach dem Nummer 1-Debüt "K" auf einem Dauer-Hoch – mit "Wormslayer" als vorläufigem Gipfel! Denn dies ist eine echte Sternstunde in Sachen cinemaskopischer Psychedelia. Nie leuchteten die Bollywood-Farben strahlender in Mills' Pop-Vision! Und nie wurde lustvoller zitiert (Beatles, Doors, Dylan, you name it)! Wobei die Zitate keinesfalls einen Mangel an eigenen Ideen kaschieren sollen: Die bunten Melodien und prächtigen Hooklines scheinen Mills derzeit nur so zuzufliegen. Und immer, wenn man denkt, jetzt muß er doch sein Pulver verschossen haben, wird der nächste Hit aus dem Hut gezaubert. Das Genre ist um einen Klassiker reicher. Makellos! (2026)




