Rezension
Die Aufnahmen zu Branans siebtem Studioalbum sind neu, die Songs sind es nicht – die stammen aus den letzten 20 Jahren, sind stilistisch teils sehr unterschiedlich, aber man versteht bei jedem einzelnen, warum Branan ihn nicht in der Schublade versauern lassen wollte. Es gibt Folk und Southern Rock, Punk kommt ebenso vor wie Zydeco. Aber jeder Song ist eine kleine Welt. Daß Branan einst das Songwriterhandwerk lernte, in dem er sich intensiv in das Werk von John Prine vertiefte, meint man nach all den Jahren immer noch zu hören – seltener in der Melodieführung, öfter in der Art des Storytellings. Das Album mag mehr ein Mixtape sein, doch jeder dieser zehn Archivschätze ist eine Bereicherung von Branans Diskographie! (2026)






