Rezension
Hier beginnt die Diskographie gleich zweier Hauptprotagonisten der Tropicália-Bewegung: Sängerin Gal Costa (hier noch nur unter ihrem Spitznamen Gal auftretend) und Caetano Veloso. Hier allerdings noch gänzlich frei von psychedelisch-rockistischen Einflüssen, verwandt eher mit dem, was in den Folk-Zirkeln in New York oder London geschah, nur eben mit sanftem Bossa Nova-Groove. Der Gesang (solistisch wie im Duett) kann nur als berückend bezeichnet werden; Veloso (der die meisten Songs schrieb) etablierte sich direkt als einer der besten brasilianischen Komponisten seiner Generation. Eine der schönsten Brasil-LPs überhaupt. (1967/2026)






